28-06-2018 – Tag 13: Raudsilla (EST) – Tūja (LVA)

von: Thomas

Statistik:
gefahrene Strecke: 339,7 km
Abfahrt: 9:30 Uhr
Ankunft: 15:30 Uhr
Fahrtzeit: 6:00 Std.


…und plötzlich ist es Oktober… Das war natürlich nicht geplant, dass es über drei Monate dauert, bis ich den Blog fertigstelle. Aber wie es denn manchmal so ist 🙂


Trotz der netten Party sind wir gegen 08:30 Uhr aufgewacht. Die erste positive Überraschung – statt Katzenwäsche gab es tatsächlich noch die Chance, eine warme Dusche zu ergattern, die wir natürlich prompt wahrnahmen.

Kurze Zeit später waren wir schon wieder auf der Straße, um uns unserem ersten Etappenziel zu nähern – Tallinn, die Hauptstadt von Estland, wo wir gegen 10:30 Uhr eintrafen und nach einem ersten Stadtbummel durch die wunderschöne Altstadt erst einmal gemütlich frühstückten. Leider war die Zeit zu kurz, um sich die gesamte Altstadt anzusehen, aber eins ist sicher – Tallinn lohnt sich auf jeden Fall für eine Städtereise!

Von Tallinn ging es dann weiter zu der heutigen Tagesaufgabe „…finde ein ehemaliges Gefängnis und Arbeitslager, was heute in Estland als Strandbad sehr populär ist“. Ok, das war nicht sonderlich schwer, ist Rummu doch ein Standard-Ziel beim BSC. Aber dieses Ziel ist absolut lohnenswert und einerseits wirklich schön, andererseits aber auch ganz schön beklemmend, wenn man sich vorstellt, wie es vor 30 Jahren dort ausgesehen hat.

Wir waren anscheinend noch zu einem recht frühen Zeitpunkt in Rummu, der Parkplatz war noch nicht allzu voll von Rallye-Teilnehmern. Bei der Einfahrt teilte uns die Frau am Eingang mit, dass sie nicht immer da sei. So konnten wir dann etwas länger warten, als wir das Gelände wieder verlassen wollten (draußen standen dann auch schon diverse andere Teilnehmer und warteten). Ein kurzer Anruf bei der Nummer, die am Ausgang stand, erlöste uns dann. Diesen Service hätten sich die unfreiwilligen Bewohner vor 1990 sicher auch gewünscht.

Von Rummu ging es dann recht unspektakulär und entspannt weiter nach Lettland, wo dann auch unsere Tagesetappe in Tūja am Rigaischen Meerbusen endete. Dort fanden wir einen schön gelegenen Campingplatz, auf dem wir gegen 15:30 Uhr (also ziemlich früh) ankamen.

Genug Zeit also, um in aller Ruhe aufzubauen, den Grill anzuschmeißen und zu bloggen. Als besonderes Tages-Extra bekamen wir dann noch einen ziemlich kitschigen Sonnenuntergang zu sehen (ich glaube, das war der erste sichtbare Sonnenuntergang, den wir seit der Fährüberfahrt von Fehmarn nach Dänemark gesehen haben).

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